Sollten Sie bereits einen Verdacht oder einen konkreten
Hinweis auf eine Manipulation Ihrer Daten haben,
unterstützen wir Sie kompetent und diskret in allen
weiteren Fragen und Maßnahmen zur Sicherung von Beweisen
wie z. B. bei:
Datendiebstahl
private Nutzung von Firmenrechnern
Datenlöschung
Industriespionage
Arbeitszeitbetrug
illegale Nutzung von Dateien und Software
Wir Untersuchen Ihren Fall sofort und stellen Ihnen die
ermittelten Ergebnisse in kürzester Zeit zur Verfügung.
Polizei und andere offizielle Ermittlungsbehörden
benötigen nicht selten bis zu einem Jahr, um einen Fall
zu bearbeiten. Hier bieten wir Ihnen einen deutlichen
Zeitvorteil im Hinblick auf Kostenersparnis oder
Personalentscheidungen.
Für die
IT-Analyse Ihres Systems sind gerade am Anfang wichtige
Schritte einzuhalten, um eine Veränderung der
vorhandenen Daten unbedingt auszuschließen. Die
forensische Untersuchung digitaler Datenträger wird von
uns nach
einem festen Prozessablauf durchgeführt:
Identifizierung
Sicherstellung
Analyse
Präsentation/Aufbereitung
Innerhalb der Einzelschritte des Gesamtprozesses geht es
im Wesentlichen um die Klärung folgender Fragestellungen
im Hinblick auf die Geschehnisse, die zur Untersuchung
geführt haben:
Wer bewegte bzw. veränderte Daten? Wer war anwesend und
beteiligt?
Wann - Datum und Uhrzeit
Warum wurde eine Änderung, Bewegung und/oder Abweichung
vorgenommen?
Wo - Genaue Ortsangabe
Was - Was wurde genau getan?
Wie - Wie wurde vorgegangen bzw. welche Tools und/oder
welche physikalischen Mittel wurden eingesetzt?
Identifizierung
Da in diesem Teilprozess die Ausgangslage dargestellt
werden soll, liegen die Tätigkeitsschwerpunkte in der
möglichst genauen Dokumentation der vorgefundenen
Situation. Neben der Bestandsaufnahme des eigentlichen
Sicherheitsvorfalles und erster Vermutungen müssen
unbedingt weitere Fragen für die nähere Untersuchung
geklärt werden. Es folgt eine Strukturierung
dahingehend, welche Formen von Beweisen den Beteiligten
zugänglich sind. Sind die Beweise z. B. in Form von
speziellen Log-Dateien vorhanden? Geht es um Beweise in
Form von nicht-flüchtigen Datenbeständen auf
vorliegenden Datenträgern? Es wird ferner festgehalten,
wo diese Beweise vorrätig sind. Die Umgebungen, in denen
die Beweismittel vorliegen (z. B. Betriebssysteme)
werden dokumentiert und aufgenommen.
Am Ende kann durch Sichtung dieser grundlegenden Fakten
eine Entscheidung darüber gefällt werden, welche Mittel
zur Beweiserhebung zur Verfügung gestellt werden müssen
(Relevanz). Die besondere Beachtung der Frage einer
Sicherungsmethode (Backup) ist zu klären. Im folgenden
Prozessschritt wird man auf nicht-flüchtige (z. B. Daten
auf Festplatten) und flüchtige Daten (z. B. Daten im
RAM-Speicher) stoßen, die Beweise darstellen. Es müssen
daher die richtigen Mittel zur Sicherung dieser Beweise
gewählt werden. Hier kann auch die Frage einer möglichen
externen Unterstützung eine maßgebliche Rolle spielen.
Sicherstellung
Dieser Schritt beinhaltet die eigentliche
Beweiserhebung. Unter Einsatz der bereits vorgestellten
Fragematrix sind in diesem Prozess die Integrität der
digitalen Beweise und das Aufrechterhalten einer
Beweiskette die zentralen Aufgaben. Im Regelfall
bedeutet dies das Sichern von Beweisen auf Datenträgern.
Dabei sollten Medien benutzt werden, die einmalig
beschreibbar sind. Der Einsatz von kryptografischen
Verfahren zum digitalen Signieren von Beweisdaten sollte
geprüft und wenn möglich angewendet werden, um die
Unversehrtheit von Daten gewährleisten zu können.
In diesem Prozessschritt ergibt sich immer wieder eine
entscheidende Fragestellung: Ist das betroffene
IT-System aufgrund der Gefährdungssituation abzuschalten
oder kann es weiter betrieben werden? Diese Frage ist
von zentraler Bedeutung, da es im weiteren Schritt um
eine Sicherung von flüchtigen Datenbeständen wie z. B.
dem RAM-Speicher, Netzwerkverbindungen und offenen
Dateien sowie nicht-flüchtigen Datenbeständen wie z. B.
Dateien auf der Festplatte geht. Im Falle des
Abschaltens würden die flüchtigen Datenbestände verloren
gehen.
Analyse
Nachdem die relevanten Beweisdaten erhoben sind und
sicher auf entsprechenden Medien untergebracht sind,
folgt eine erste Analyse. Hier ist Allroundwissen über
Netzwerktopologien, Applikationen, aktuelle und bekannte
System-Verwundbarkeiten als auch möglicherweise ein sehr
hoher Grad an Improvisationsvermögen gefordert. Gerade
hier sollten sich Organisationen überlegen, ob externe
Fachleute hinzugezogen werden. Das benötigte Wissen geht
weit über die pure Administration von Netzwerken oder
Betriebssystemen hinaus und verlangt teilweise sogar
betriebssystemnahe Programmierkenntnisse. Die
erfolgreiche Analyse ist stets von der richtigen Deutung
der vorliegenden Erkenntnisse abhängig. Der Sinn und
Zweck der Analyse liegt in der Veranschaulichung und
Untersuchung der Beweise, der Bemessung der Ursachen des
Vorfalles und der Wirkungsweise des eingetretenen
Vorfalls. Die digitale Forensik findet typischerweise niemals am
originären System statt und bedingt eine noch peniblere
Dokumentation als in den vorherigen Schritten.
Aufbereitung und Präsentation
Im letzten Prozessschritt bereiten die an der Analyse
beteiligten Personen ihre Erkenntnisse in Form eines
Berichtes auf. Hierbei ist der Bericht auf die
grundsätzliche Motivation einer Untersuchung
abzustimmen. Diese lässt sich in folgenden Punkten
zusammenfassen:
Ermittlung der Identität des Täters / der Täter
Ermittlung des Zeitraums der Tat (Erstellung „Timeline“)
Ermittlung des Umfanges der Tat
Ermittlung der Motivation der Tat und
Ermittlung der Ursache und Durchführung
Ob sich alle Punkte restlos klären lassen, hängt sowohl
vom vorhandenen Beweismaterial als auch von der Qualität
der Analyse ab.
Zur ersten Besprechung Ihres Falles kontaktieren Sie uns
bitte telefonisch in Kassel: 0561 / 7392714 oder über unser
Kontaktformular.
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